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Antifaschistisches INFO-Blatt Nr. 97


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Antifaschistisches INFO-Blatt Nr. 97

Refugees are welcome here?! - Rassismus und Widerstand

Inhalt:

Editorial
Nicht nur im Zuge globaler Krisenerscheinungen des Kapitalismus hat die Agitation gegen Migrationsbewegungen Hochkonjunktur. Seit Jahrzehnten verfestigen sich die Außengrenzen der EU und immer mehr Menschen fallen diesem tödlichen Grenzregime zum Opfer. Doch auch den Menschen, denen Grenzübertritte gelingen, schlägt oftmals eine repressive und rassistische Stimmung entgegen. Polizeigewalt, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Zwangsmittel wie Residenzpflicht und alltäglicher Rassismus der weißen Mehrheitsgesellschaft sind nur einige der damit verbundenen Begeleiterscheinungen. Diese sind jedoch nicht frei von widerständischen Bewegungen, die sich der rassistischen Zurichtung von Gesellschaften erwehren. Genau hierauf wollen wir in der aktuellen Ausgabe unseren Fokus richten. weiterlesen …

„Ein starkes Symbol des Bedauerns"?
Straßennamen als Medien des Gedenkens an die Opfer von Rassismus und rechter Gewalt. Besonders heftige Kontroversen entzünden sich nicht zuletzt an den Vorhaben, Mordopfern rechter/rassistischer Gewalt, Straßen oder Plätze, aber auch Mahnmale und Gedenktafeln zu widmen. Organisierte Neonazis und RechtspopulistInnen spielen in diesen Debatten indessen allenfalls eine untergeordnet Rolle. Massive Widerstände gegen die Gedenkinitiativen formieren sich in der Regel in der „Mitte der Gesellschaft".

Die Jugo-Connection – Linke in (post-)Jugoslawien unterstützen
Auch wenn Solidarität grundsätzlich eine der Voraussetzungen linker Praxis ist, will SolidarnOST über eine allgemeine Zustimmung hinaus gehen und insbesondere den antifaschistischen Aktivist_innen im ehemaligen Jugoslawien angesichts der prekären Bedingungen, unter denen sie leben und kämpfen müssen, unter die Arme greifen. Eine kurze Vorstellung der Initiative.

 Die „identitäre" Bewegung in Frankreich, Deutschland und Österreich
Eine auf „kulturell modern" machende rechtsextreme Bewegung erhebt sich das „Lambda" zum Erkennungssymbol: Die "Identitären". Sie kombinieren ihr Auftreten mit Happeningformen, zeitgenössischen Tanzstilen, unter eifriger Verwendung von Anglizismen und tunlichst unter Distanzierung von altem Naziplunder. Die jungen und überwiegend männlichen Individuen, die als Adressaten der Botschaft gelten, werden dadurch eben nicht als anonymer Bestandteil einer „Spießermasse" angesprochen - sondern sollen sich im Gegenteil als eine Art junger Rebellen aus ihr herausgehoben fühlen.

 

Schwerpunkt

  • Flüchtlinge im Mittelpunkt reaktionärer Politik
  • Neue Methoden des Protestes
  • Ein notwendiger Rückblick
  • Sondergesetze für Flüchtlinge
  • Rassismus


NS-Szene

  • Ku-Klux-Klan - Ableger in Deutschland
  • Internationaler Hass - Das Netzwerk der Hammerskins
  • Die Kultur der Klingen
  • Neonazis beim Fußball - Am Beispiel Braunschweig
    Braunzone


Braunzone

  • Der »außerordentliche Burschentag« in Stuttgart


Antifa

  • Antifa heißt (auch) Feminismus!
  • Die Jugo-Connection


Gesellschaft

  • Rassistisch und verfassungs(schutz)treu - Zur Debatte um »Salafismus in Deutschland«


Rassismus

  • Widersprüche inklusive - Thesen für antirassistische Politik(en)
  • Von sandj, Dienern und Sklaven

 

Geschichte

  • Ein starkes Symbol des Bedauerns? - Straßennamen als Medien des Gedenkens an die Opfer von Rassismus und rechter Gewalt
  • »reclaim and remember« - 20 Jahre rassistischer Brandanschlag in Mölln

 

Repression
  • Dabei gäbe es so viel zu tun...
  • Deniz K. - Repression made in Bayern

 

International

  • Rechte Parteien | Bulgarien
  • Antifaschistische Praxis | Griechenland
  • Die europäischen »Identitären« | Frankreich

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